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Der Weg ist das Ziel

Private Reiseberichte

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letzte Änderung am Samstag, 19. Mai 2012

 

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6.10.2009
Auf nach Radebeul und zu Karl May - das gehört natürlich zusammen. Genau das richtige Wetter für einen Museumsbesuch - Regen und 13 Grad.

Alle Karl May Fans, die so wie wir mit Winnetou und Old Schatterhand aufgewachsen sind, kommen am Karl May Museum in der “Villa Schatterhand” und der “Villa Bärenfett” einfach nicht vorbei - ist sozusagen Pflichtprogramm.

Ganz versteckt, abseits der Hauptstraße in einer ruhigen Wohngegend hat sich Karl May seinerzeit sein Heim geschaffen.

Gleich nach dem Gartentor ist erstmal die Kasse. Die Eintrittsgelder sind angemessen. Nur fürs Fotografieren muss man extra bezahlen.
Kurz nach dem Kassahäuschen prangt eine Abbildung von Karl May, in Bronze an einer Steinmauer

Im sehr nett gestalteten Gartenbereich findet man einige tolle naturgetreue und lebensgroße Figuren. Da findet man einen Indianer mit seinem Wolfshund genauso wie den Trapper in Lederkleidung und ein hölzernes Kanu mit lebensgroßen Figuren darin. Ein bewohntes Tipi mit rauchendem Feuer verlockt zum Hineinsteigen. Erst später kommen wir drauf, dass wir riechen wie eine ganze Räucherkammer. Nur dem “Ostdeutschen“ Indianer im Inneren schien der Rauch nichts auszumachen, nur fotografieren wollte er sich nicht lassen. Er meinte wohl, wir nehmen seine Seele mit. ;-))

Angefangen von einem echt Rindenkanu, handbestickten Mokasins, echten Scalpen, Friedenspfeifen und vielen anderen sehr interessanten Dingen.
In der “Villa Schatterhand” werden die privaten Räumlichkeiten von Karl May gezeigt und in der “Villa Bärenfett” sind tausende Dinge ausgestellt, die im “Wilden Westen” von den Indianern benützt worden sind.

Auf Nachfragen wurde uns bestätigt, dass die ausgestellten Sachen alles Originale wären, teilweise von Karl May und seiner Witwe selbst beschafft und auch von Privatpersonen zur Verfügung gestellt.
Sogar aus den USA kommen Menschen hierher um dieses Museum zu besuchen, nachdem sie in den 40er Jahren ausgewandert sind.
Hier eine hinter Glas dargestellte Szene in Lebensgröße, die das Leben in einem Zeltdorf darstellen soll.
Für Karl May Freunde ein absolut empfehlenswerter Besuch.

Um 12:30 Uhr gings dann weiter nach Dresden.

Radebeul und Dresden sind mit den Jahren so zusammengewachsen, dass wir den Stadtrand nur anhand der Ortstafel erkennen konnten.

Bei unserer Einfahrt kamen wir direkt beim anscheinend neu vergoldeten “August dem Starken”. vorbei.
 

Wegen des Regens entschlossen wir uns bei einer Fahrt durch Dresden wenigstens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anzusehen.
Ob es nun die Semperoper, der Zwinger oder die
“Yenidze-Moschee” war, wir bestaunten das alles vom WOMO aus.

Nach dieser Stadtrundfahrt fuhren wir wieder auf eine Fähre um an das andere Ufer der Elbe zu gelangen.

Das Schloss Pillnitz bewunderten wir von der Fähre aus.

Am anderen Flussufer haben wir erst bemerkt wie riesengroß der Park von diesem Schloss ist

Lustig sind auch die Versorgungshäuschen der Kommunen. Viele waren wunderbar bemalt mit Sehenswürdigkeiten der Region. Hier ist das Schloss Pillnitz verewigt worden.

Um 17:20 Uhr überfuhren wir die Grenze nach Tschechien und haben in Außig, ein Kurort, auf einem doch etwas schrägen Parkplatz die Nacht verbracht.

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