In Messina angekommen zwängen wir uns durch den Verkehr zum Fährhafen und wären fast daran vorbeigefahren. An Bord der Fähre blieben wir gleich im WOMO sitze, denn es regnete wieder mal.
Also wieder rauf auf die Autobahn und bei Falerna wieder runter. Das ist nun schon fast einer der Fixpunkte unserer Rastplätze. Hier sind wir alleine und haben unser Ruhe zum Übernachten.
Von Falerna aus fahren wir direkt weiter bis nach Pompeji. Gegenüber des Haupteinganges finden wir einen bewachten Parkplatz, wo wir gegen ein kräftiges Entgelt unser WOMO abstellen. Die Hunde müssen diesmal im WOMO warten, was aber kein Problem darstellt, weil wir unter einem Baum im Schatten steht.
Pompeji war eine antike Stadt in Kampanien, am Golf von Neapel gelegen, die wie Herculaneum und Stabiae beim Ausbruch des Vesuvs am 24. August 79 n. Chr. untergegangen ist.
In seiner etwa siebenhundertjährigen Geschichte wurde Pompeji von Oskern, Samniten, Griechen, Etruskern und Römern bewohnt und geprägt. Bei einem Ausbruch des Vesuvs wurde die Stadt im Jahre 79 verschüttet, dabei weitgehend konserviert und im Laufe der Zeit vergessen. Nach ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt, in deren Verlauf Pompeji zu einem zentralen Objekt der Archäologie und der Erforschung der antiken Welt wurde. Pompeji, eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen, wurde zu einem bekannten und in der Neuzeit stark rezipierten Begriff, der viele Lebensbereiche beeinflusste. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pompeji
Herta besorgt sich bei der Ticketkasse einen Lageplan und los geht’s.
Wir laufen was die Beine hergeben und unsere Augen werden immer größer. Einfach faszinierend, diese Ausgrabungen und die Weite des Geländes.
Faszinierend auch die nach so langer Zeit noch immer kräftigen Farben, die tollen Bodenmosaike, erschütternd die Figuren die aus den Aschemassen geborgen wurden.
Und ein nach unserer Tochter benannte Villa , hatten die damals auch schon. ;-))
Nach drei Stunden Kultur und schmerzendem Kreuz und Beinen kehren wir zum WOMO zurück und fahren weiter. Nach einer nicht so netten Nacht - ein Gewitter hat uns 3x erwischt - gehts am Morgen dann weiter Richtung Rom.Wir wollen wegen dem ständigen Regen über die Abruzzen und den Gran Sasso an die Ostküste gelangen.
Am Gran Sasso ist ein großes Schigebiet und zu dieser Zeit anscheinend sehr gefragt, denn viele Italiener wollen da hinauf. Allerdings ist das bei Schneefahrbahn mit Sommerreifen ein kleines Problem. Die rechte Fahrspur der Autobahn ist belegt und die Autolenker versuchen mit der Anleitung in der Hand ihre Schneeketten anzulegen. Die Polizei ist auch dabei und winkt unser mit Winterreifen ausgestattetes WOMO an der Autokolonne vorbei.
Weiter oben bleiben wir auf einem Parkplatz stehen und machen mit den Hunden eine Schneespiel-Viertelstunde.
Die Einfahrt in den 10 km langen Gran Sasso Tunnel brachte für uns eine Überraschung. Im ganzen Tunnel gibt es kein einziges Licht und die Randbegrenzungen und Rückstrahler sind so verdreckt, das das Scheinwerferlicht gerade ausreicht um die Fahrbahn zu erkennen. Glücklicherweise gibt es hier keinen Gegenverkehr.
Die Ostseite hat uns wieder und die Sonne lacht vom Himmel.
Wir übernachten am Parkplatz einer großen Firma und am nächsten Morgen gelangen wir bald über Aqulia an die Ostküste Italiens.
Mittagpause halten wir in San Benedetto.
Wieder auf der Autobahn, hat unser WOMO bei Fano den Geist aufgegeben. Bei Leerlaufdrehzahl rüttelte und schüttelte der Motor, so dass ich mich nicht mehr weiterzufahren traute.
So endet nun nach 14 Tagen unsere erste WOMO-Reise in den winterlichen Süden. Momentan haben wir genug davon. Aber wie sicher schon bemerkt wurde, hat es uns 2009 wieder nach Sizilien gezogen. Diesmal mit neuem WOMO-Führer mit GPS-Koordinaten.
Das WOMO wurde zu Hause von meiner Werkstätte sehr günstig repariert. Es war nur der Zwischengummi bei der Riemenscheibe locker. Wir hätten ruhig auf eigenen Rädern nach Hause fahren können.