| | | noch 12.2.2009 Wir verlassen um 15:35 Uhr Rom und fahren weiter auf der Autobahn, bis wir um 17 Uhr Marina di Serveteri erreichen. Am Lungomare finden wir schnell einen netten und ruhigen Übernachtungsplatz. Wenige Meter vom Meer getrennt, stehen wir in einer Wiese und laufen dann natürlich den superlangen Sandstrand entlang. Herta sucht und findet viele Muscheln und seltsam geformte Steine.
13.2.2009 Am Morgen, nach dem Frühstück und nochmaligem Strandlauf, können wir frisches Wasser fassen und verlassen die Küste um 8:30 Richtung Pisa. Unserer Hündin Ivonn ist übel, sie macht uns ins Auto, weil ich nicht schnell genug stehen bleiben kann. | 
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| Um 15 Uhr erreichen wir Pisa und haben keine Ahnung, wie wir den schiefen Turm finden sollen. So kurven wir etwas herum, können jedoch keinen Hinweis entdecken. Irgendwann fragen wir das Navi nach Sehenswürdigkeiten, bringt auch nichts. Na klar, alle Bezeichnungen in italienisch. Dann endlich, auf einem kleinen braunen Schild an einer Kreuzung, das Symbol eines schiefen Turmes mit der Schrift “Miraculi”. Also Miraculi ins Navi getippt und nach kaum 5 Minuten finden wir den Platz unseres Begehrens. Wieder viel Verkehr davor und so fahren wir in eine Seitenstraße zu einem Parkplatz, auf den uns ein freundlich winkender Farbiger hinweist. Der Parkplatz ist recht gut belegt und wir quetschten unser WOMO irgendwie an den Rand. Nach wenigen Minuten erreichen wir zu Fuß wieder den Haupteingang. | 
| Navi sei dank - nun wissen wir, dass wir hier bei der “Piazza dei Miraculi” richtig sind.
Der Dom Santa Maria Assunta ist eine Kirche in Pisa, zu der der weltweit berühmte Schiefe Turm von Pisa gehört. Der Dom steht auf dem weitläufigen, grünleuchtenden Rasenplatz der Piazza del Duomo, auf der sich auch die drei dazugehörenden Bauwerke Baptisterium, Camposanto Monumentale und der Campanile (Der Schiefe Turm von Pisa) befinden. Während in vielen anderen Städten diese Flächen aus Platzmangel zugebaut wurden, blieben sie in Pisa bestehen. Sie ermöglichen heute eine hervorragende Sicht auf die imposanten Werke aus der Blütezeit Pisas. Dieser Platz wurde vom Dichter D'Annunzio als Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) bezeichnet und wird noch heute so genannt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Pisa | 
| Trotz einer unterschiedlichen Bauzeit von über 200 Jahren wurde durch den gleichbleibenden Baustoff Carrara-Marmor und die einheitliche Fassadengestaltung ein zusammenhängendes Bild geschaffen. Der Dom wurde zum Vorbild für spätere Dombauten wie z. B. in Florenz und Siena und galt jahrhundertelang als monumentalster Bau der christlichen Geschichte.
Am gesamten Gebäude findet man vielfach zusammenhanglose Zeichen auf den Außenwänden. Der Grund dafür liegt darin, dass man alte Baumaterialien wiederverwendete oder Materialien aus eroberten Städten holte.
Papst Gelasius II. weihte 1118 den damals noch unvollendeten Dom ein. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dom_zu_Pisa | 
| Der Haupteingang ist offen und ohne Eintritt gelangen wir in den mit Mauern umgebenen Bereich auf die Piazza del Duomo. Rechts, entlang der “Hauptstraße” stehen viele offene Verkaufsstände, damit die Touristen alle möglichen und unmöglichen Erinnerungen erstehen können.
Der “Turm” und auch der Dom sind einfach faszinierend. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich bin in einem kleinen Rom. Die bis ins kleinste Detail bearbeiteten Säulenköpfe und viele andere heraus gemeißelten Schönheiten beeindruckten uns sehr. In die mittlere Kirche können wir ohne Eintritt hinein und sind einfach nur begeistert. Erstaunlich für uns - wie auch in Rom - Pisa hat anscheinend das ganze Jahr Saison. Japanische Touristen sind zugegen, ebenso wie mehrere andere Reisegruppen. | 
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| Nach ungefähr eineinhalb Stunden verlassen wir voll mit wunderbaren Eindrücken den “Schiefen Turm zu Pisa” und gehen zurück zum WOMO und zu unseren drei Westies. Gleich neben dem Parkplatz ist ein Lebensmittelmarkt, wo wir uns mit diversen notwendigen Dingen eindecken. | | Weiterfahrt bis nach Capannori-Porcari. Den gewünschten Parkplatz finden wir nicht gleich und so stellen wir uns in ein Industiegelände auf einen alphaltierten Platz mit angrenzender Wiese für die Hunde. So um 21 Uhr gibt es einen lauten Knall. Wo und was das war, kann nicht eruiert werden. 20 Minuten später klopft die Polizei an und kontrolliert unser Pässe und rät uns von hier weg zu fahren. “Not good hir - hir is Danger” - wird uns in Englisch radebrecht. Ok - im Schlafanzug zischen wir dann ab und finden dann nur 800 Meter weiter nun doch jenen Parkplatz, den wir am Abend vergeblich gesucht hatten.
Hier stehen wir komplett alleine am Ortsrand und haben leider eine sehr unruhige Nacht. Unserer Ivonn war noch immer nicht gut und die beiden Anderen haben dann mitgeholfen, dass der Käptn bei anständiger Kälte drei mal raus muss.
weiter... | 14.2.2009 In der Früh sind Minus 5 Grad im Freien und der Abwassertank eingefroren. Nachdem wir laut Navi nur mehr 360 Kilometer von Zu Hause weg sind, beschließen wir wegen der kranken Hunde und der Kälte, die endgültige Heimreise anzutreten.
Direkt auf der Autobahn nach Österreich.
In Klagenfurt angekommen, wird noch schnell eine Hundepipipause gemacht und die Heimat erreichen wir um 17:50 nach insgesamt 4554 km und 4 Wochen im WOMO. |
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